Bestens abgesichert: Know How! AG entwickelt E-Learning für Versicherungssoftware - Training Press Releases
Pressemitteilung

Bestens abgesichert: Know How! AG entwickelt E-Learning für Versicherungssoftware

WienTraining Press ReleasesKnow How!

Funktional und modern – so lässt sich die Softwareschulung der Know How! AG für eine der weltweit größten Versicherungen kurz zusammenfassen. Beim Entwickeln des IT-Trainings für das firmeneigene Software-Entwicklungsunternehmen warfen die E-Learning-Spezialisten der österreichischen Know How!-Tochter Webducation alle gängigen Methoden über Bord und trafen damit genau den Nerv der Zielgruppe. „Für die Softwareschulung mussten wir den Inhalt in eine Form gießen, die die Lernenden als sehr selbstständige, lernwillige Individuen wahrnimmt“, so Johannes Schneider, Geschäftsführer der Webducation GmbH, über das Projekt.

Die ABSCore Digital Learning Solution, kurz: ADLS, zeichnet sich vor allem durch ein schlichtes, modernes Design aus. Die vorwiegend textliche Umsetzung erlaubt den Nutzern selbstbestimmtes Lernen im eigenen Tempo. Durch Social-Learning-Funktionen können sich die Lernenden direkt über den Inhalt austauschen, anstatt über ein separates Forum gehen zu müssen. Markierungs- und Suchfunktionen fördern organisiertes Lernen und ermöglichen das Wiederauffinden interessanter oder problematischer Stellen. „Die Effizienz war einer der wichtigsten Kriterien bei der Umsetzung, da die Mitarbeiter in kurzer Zeit ein hohes Lernpensum bewältigen müssen“, stellt Johannes Schneider fest. „Mit 80 bis 100 Stunden Selbststudium ist der Umfang deutlich höher als für E-Learnings üblich.“

Auf dem Weg in eine digitale Zukunft

Im Rahmen umfassender Umstrukturierungen erweiterte der Versicherungskonzern sein Unternehmen um eine Softwareentwicklungsfirma. Mithilfe interner Dienstleistungen und einer eigens entwickelten Versicherungssoftware soll auf diesem Weg die gesamte Unternehmensfamilie in eine digitale Gruppe transformieren werden. Für den globalen Roll-out der Anwendung müssen weltweit neue Mitarbeiter – vornehmlich Softwaredesigner und Business-Analysten – an einer Zertifizierung teilnehmen.

Neu war der Einsatz von webbasierten Trainings für den Versicherer nicht. Das Unternehmen setzt bereits seit einiger Zeit E-Learning ein, musste allerdings feststellen, dass diese nicht die Lernbedürfnisse der Zielgruppe stillten. Es stellte sich heraus, dass viele Nutzer sich die Unterlagen einfach ausdruckten. Durch die vertonten Elemente war das Tempo vorgegeben und wirkte einfach zu langsam. Deshalb entschied sich das Unternehmen, sich nach einer Alternative umzuschauen.

Viel hilft nicht immer viel: die Kunst des Weglassens

Webducation konnte mit ihrem Konzept und viel Kreativität überzeugen. Die Feedbacks zu der ursprünglichen Lösung wurden beim Erarbeiten des Konzepts aufgegriffen und ernst genommen: „Das hat eigentlich all das, was man unter einem guten webbasierten Training versteht, über den Haufen geworfen“, stellt Geschäftsführer Johannes Schneider fest. In der Folge gingen die E-Learning-Spezialisten aus Wien einen ungewöhnlichen Weg und verzichteten auf klassische Elemente, wie vertonte Passagen, Videos und Avatare. „Wir wollten den Lernenden den direkten Zugang zum Lerninhalt ermöglichen“, fasst Johannes Schneider zusammen. „Das große Lernpensum wirkt ohnehin schon ermüdend. Da möchte der User nicht auch noch jedes Mal von einer freundlichen Stimme begrüßt werden, die ihm sagt, dass er jetzt ein E-Learning macht.“

Die Versicherungssoftware des Unternehmens ist als einer von drei Konzernstandards inhaltlich sehr komplex – entsprechend anspruchsvoll ist das Training, das ein Grundverständnis für den Basiskern und die Funktionen vermitteln soll, um die Anwendung weiterentwickeln und anpassen zu können. Für eine schnelle Informationsvermittlung setzt die Lösung daher ausschließlich auf Texte und Grafiken. Selbst die sonst gängigen Screencaptures wurden durch interaktive Schritt-für-Schritt-Anleitungen ersetzt. „Auf den ersten Blick wirkt ADLS, als hätten wir uns das multimediale Element gespart. Eine bunte, motivierende Darstellung ist aber in dem Fall gar nicht nötig, damit sich die Lernenden mit dem Thema beschäftigen. Sie wollen lernen – und zwar schnell und effizient“, betont Johannes Schneider.

Schnell und effizient – in der Anwendung und Wartung

Die Basis für das auf die Softwarefirma zugeschnittene Learning Content Management System (LCMS) bildet eine Open-Source-Quelle. Im Gegensatz zu einer File-basierten Umsetzung lässt sich die Lösung dadurch zügig und unkompliziert bearbeiten. Änderungen am Inhalt können vom Kunden in Echtzeit eigenständig vorgenommen werden. Das Projektteam hat darüber hinaus eine Methode entwickelt, mit der selbst die Texte in den auflösungsunabhängigen und interaktiven Grafiken über das Backend kundenseitig editiert werden können. Dies ist vor allem hinsichtlich der weiteren geplanten Sprachen ein Geschwindigkeitsvorteil gegenüber herkömmlichen Lösungen.

Der Inhalt der Software steht sowohl über einen Live-Server als auch per SCORM und als App zur Verfügung. Das IT-Training bietet eine Kommentar-Funktion, über die sich die Lernenden mit Experten austauschen können. Zusätzlich lassen sich Textpassagen markieren und mit Notizen versehen, vergleichbar mit einer PDF-Datei. Das „Truly Responsive Design“ stellt die Inhalte auf jedem Endgerät sauber dar und erlaubt während des Lernens einen nahtlosen Übergang zwischen verschiedenen Endgeräten: So erscheint beispielsweise eine am PC eingegebene Notiz sofort auf dem Smartphone und dem Tablet. Lernstände, Textmarkierungen, Kommentare und Feedbacks werden zentral gespeichert und stehen Device-unabhängig überall zur Verfügung.

Die Pilotphase der ABSCore Digital Learning Solution wurde im Juni erfolgreich beendet. Mit einer Dauer von neun Monaten war der Zeitplan sehr ehrgeizig gesetzt, verlief zur Freude aller Beteiligten aber ohne Komplikationen. „Aktuell sind um die 200 User auf der Plattform online und geben uns viel Feedback, das wir kontinuierlich umsetzen“, sagt Johannes Schneider. „Das Schöne an ABSCore Digital Learning Solution ist, dass sie einen unkomplizierten Dialog zwischen Nutzern und Entwicklern herstellt. Das merken die User und reagieren wiederum mit noch mehr Motivation.“